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Kandidaten und Programm zur Wahl 2009
SPD-Fraktion und deren Arbeit im Gemeinderat
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Südumfahrung Dieses Projekt muss realisiert werden, um die Stadt weiter entwickeln zu können. Beteiligen Sie sich bitte an der Unterschriftenaktion für diese Straße. Die Unterschriftenliste und Informationen hierzu finden Sie als Download auf der Startseite. In einem Pressebericht in der Schwäbischen Zeitung wurde berichtet, dass 553 Unterschriften gegen die geplante Südumfahrung gesammelt wurden, 8 Punkte sind als Begründung für die Ablehnung genannt. Zu diesem Bericht und dem Thema habe ich nachstehenden Leserbrief in der Schwäbischen Zeitung veröffentlicht Für die Kernstadtentlastungsstraße Es war in Riedlingen schon immer üblich, eine großzügige, in die Zukunft gerichtete Verkehrslösung zu verhindern, entweder durch die Stadtverwaltung, eine Mehrheit des Gemeinderates oder Teile der Bürgerschaft. Folge ist, dass sich heute ein Großteil des Verkehrs in engen Straßen durch die Stadt quetschen muss und die Anwohner starken Belastungen ausgesetzt sind. So war vor ca. 30 Jahren eine großzügige Umfahrung im Bereich der Goethestraße vorgesehen: man hielt sie für überzogen. Die Konsequenz: zahlreiche Bürger sind dadurch fast unerträglichen Verkehrsbelastungen ausgesetzt. Aber dies interessiert andere, die abseits dieser Straßen wohnen, nicht. Man ist der Meinung, das muss halt ertragen werden, und wendet sich gegen Lösungen, die Verbesserungen bringen würden, so gegen die jetzt geplante Kernstadt-Entlastungsstraße. Ich halte diese für absolut wichtig und notwendig. Sie wird außerhalb bewohnter Bereiche geführt und nimmt einen Großteil des sonst durch die Innenstadt fließenden Verkehrs auf. Sie ermöglicht, dass die südlich gelegenen Stadtteile mit Bussen für den ÖPNV erschlossen werden können. Dafür muss leider ein Stück Natur geopfert werden, was nach meiner Meinung vertretbar ist. Kaum eine andere Gemeinde hat so viel Naturschutzflächen wie Riedlingen und die Situation, dass diese von zwei Seiten fast in die Stadt hinein reichen. Etwas Fläche in Anspruch zu nehmen und dafür viele hunderte wenn nicht tausende Menschen auf Dauer vom Verkehr zu entlasten, halte ich für angemessen und zumutbar. Durch diese Maßnahme wären auf sehr lange Zeit die Verkehrsprobleme von Riedlingen gelöst. Ich bezweifle, ob die vielen
Unterzeichner der Unterschriftenlisten durch die Unterschriftensammler
korrekt informiert wurden und ob nicht vielfach nur Ängste geschürt
wurden. Mindestens eine Person, wohnhaft im Färberweg, ist mir bekannt,
die nur deshalb unterschrieben hat, weil man ihr vormachte, der Färberweg
würde durch diese Maßnahme viel stärker mit Verkehr belastet.
Gerade das Gegenteil ist der Fall. Sicher muss über Details noch gesprochen werden und Anregungen sind willkommen. Zum Beispiel, ob die Überführung der Bahngleise nicht doch an der ursprünglich geplanten Stelle beim jetzigen Bahnübergang erfolgen soll. Damit wäre bereits dem Anliegen eines Großteils der Unterzeichner Rechnung getragen. Diese Straße aber einfach abzulehnen ist ähnlich kurzsichtig wie das erwähnte Beispiel vor 30 Jahren. Ich stehe gerne für Gespräche zur Verfügung um gemeinsam mit den Bürgern nach einer für alle erträglichen Lösung zu suchen, aber eines ist sicher, ohne Kompromisse wird es nicht gehen Stellungnahme zu den vorgetragenen Ablehnungsgründen Von den als Ablehnungsgründe genannten 8 Punkten sind nur 2 stichhaltig, die anderen sind eindeutig zu widerlegen. Im einzelnen: Punkt 1.
Punkt 2 Punkt 3 Punkt 4 Punkt 5 Punkt 6 Punkt 7 Punkt 8 Fazit Es spricht also deutlich mehr
für diese Straße als dagegen. Es wäre deshalb sinnvoll
nicht Fronten gegeneinander aufzubauen sondern miteinander nach einem
Kompromiss zu suchen und zu überlegen, wie eine für alle erträgliche
Lösung gefunden werden kann. Beschneidung des Informations- und Rederechtes des Gemeinderates Bürgermeister
Petermann wollte, daß der Punkt Anfragen und Verschiedenes künftig
nur noch alle zwei bis drei Monate auf die Tagesordnung des Gemeinderates
gesetzt wird. Gemeinderäte sollen sich sonst nur noch zu Punkten
äußern dürfen, die der Bürgermeister zuläßt.
CDU und Freie-Wähler sind mehrheitlich im Grundsatz für eine
solche Einschränkung der Rechte des Gemeinderates.
Kurzzeitparkplätze in der Haldenstraße und vor dem Hotel Mohren.Es gibt Kunden die wollen Zeit zum Einkauf haben und solche die nur zu einer kurzen Erledigung in die Innenstadt kommen. Beiden muß Rechnung getragen werden. Wer nur rasch in die Apotheke muß, ein Vesper einkaufen, oder den Lottozettel abgeben will, sollte möglichst kurze Wege vom Parkplatz zum Geschäft haben. Für diese Fälle ist eine 30-minütige Parkzeit in der Haldenstraße und vor dem Mohren voll ausreichend. Der Vorteil der Kurzzeitparkplätze ist ein rascher Umschlag und damit sicherer ein freier Parkplatz. Wer gerne mehr Zeit zum Einkauf hat findet in nächster Umgebung genügend Parkplatz mit längerer Parkzeit. Die meisten Städte die wir kennen machen dies so. Überprüfung der unechten TeilortswahlDurch die unechte Teilortswahl - garantierte Gemeinderatssitze für die Teilorte - kommt es zu erheblichen Ungleichgewichten des Wertes von Stimmen. Die Stimmen der Wähler aus der Kernstadt haben deutlich weniger Wert, als die der Wähler verschiedener Teilorte. Unter bestimmten Konstellationen wären Kandidaten aus den Teilorten gewählt, wenn Sie nur eine einzige Stimme erhalten, während Kandidaten aus der Kernstadt auf der Strecke bleiben, auch wenn Sie von sehr vielen Wählern gewählt werden. Dies entspricht nicht demokratischen Grundsätzen. Wir fordern eine Überprüfung der unechten Teilortswahl. Den Interessen der Ortschaften könnte viel besser Rechnung getragen werden durch Stärkung der Rechte der Ortschaftsräte. |
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